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Zu Besuch auf der Grünen Insel - It’s a long way to Tipperary

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It’s a long way to Tipperary

Zu Besuch auf der Grünen Insel                                       zu den Bildern

Tag 1- Anreise: Graz-Amsterdam-Dublin

Am Montag, dem 17. September 2018 machten wir, 25 Musikerinnen und Musiker des BORG Eisenerz, uns gemeinsam mit unseren beiden Englischlehrerinnen Prof. Maeve Doyle und Prof. Carina Knebel, auf den Weg nach Irland. Die Vorfreude auf eine unvergessliche Sprach- und Kulturreise war groß, als wir gegen 23 Uhr in der irischen Stadt Tipperary, unserem „Heimathafen“ für eine Woche, ankamen und von unseren sehr freundlichen Gastfamilien willkommen geheißen wurden.

Tag 2: Erkundungstour durch Tipperary, Besuch einer irischen Schule und erster Unterricht

Dienstagmorgen wurden wir von unseren Gasteltern nach Tipperary Town gefahren. Auf dem Programm stand eine historische Tour durch Tipperary. Wir erkundeten gemeinsam mit einem Tourguide zu Fuß den Ort und spazierten an vielen historischen Gebäuden vorbei. Danach besuchten wir St. Michael’s Church, wo wir die Orgel und die Kirchenglocken testen durften und „Forty Shades of Green“, ein Lied von Johnny Cash, das von Tipperary erzählt und uns durch die ganze weitere Woche begleiten würde, sangen Die letzte Station führte uns zu einem kleinen Museum, das originalgetreu das Leben in Irland von vor 100 Jahren darstellt. Bei Geruch von Torffeuer und Erklärungen von Prof. Doyle stärkten wir uns mit Kuchen, Muffins und Tee, bevor wir weiter zur St. Alibe’s School spazierten, wo wir mit irischen Schülern und Schülerinnen gemeinsam musizierten. Wir unterhielten uns angeregt mit den irischen Jugendlichen - allesamt in Schuluniformen -  und schauten uns gemeinsam mit ihnen in der Schule um. Als wir uns schließlich schweren Herzens von ihnen verabschieden mussten, tauschten wir Kontaktdaten aus und manche von uns „snappten“ die ganze Woche mit ihnen. Nach einer Interviewtour durch Tipperary - wir sollten Einheimische zum Thema Lieblingstee, Lieblingsschokolade, Sehenswürdigkeiten etc. befragen-  trafen wir zum ersten Mal auf Teacher Paul, der unser Sprachlehrer sein würde. Die zwei Stunden Unterricht mit ihm vergingen wie im Flug.

Tag 3: Kilkenny Castle, Cashel und Sprachunterricht

Auch der dritte Tag war spannend. Eigentlich war der Tag am Meer geplant, doch wegen der Starkwind-Warnung wurde dieser verschoben. So fuhren wir zuerst nach Kilkenny und besichtigten dort die kleine Stadt und ihr Schloss, das Kilkenny Castle. Anschließend konnten wir uns die weitläufigen Gärten des Kilkenny Castles ansehen, bevor wir am Nachmittag das nächste, wesentlich ältere Schloss, den Rock of Cashel, besuchten. Das Wetter meinte es an diesem Tag leider nicht gut mit uns: Ein Sturm fegte über Irland und so blieb der Rock of Cashel leider geschlossen. Nachdem wir das Schloss aber zumindest von außen besichtigt hatten und einiges zu seiner Geschichte gehört hatten, machten wir einen Spaziergang durch den Ort Cashel, bevor wir zurück nach Tipperary fuhren. Dort wwarteten noch zwei Stunden Sprachunterricht mit Teacher Paul auf uns. Und auch wenn es schon Abend war, waren wir alle noch sehr motiviert und bei der „Englisch Class“ voll mit dabei.

Tag 4 –Dublin

Am Donnerstag starteten wir bereits um 8:45 Uhr mit dem Bus in die irische Hauptstadt Dublin. Nach einer fast dreistündigen Busfahrt kamen wir bei regnerischem Wetter im Stadtzentrum an. Dort begannen wir die recht kurze Stadtführung, die uns vom Trinity College, zur Ha‘penny Bridge und zur Molly Malone Statue führte. Danach besuchten wir die Christ Church Cathedral, wo die bekannte historische Figur Strongbow begraben liegt. Nach der Tour wurden wir schließlich für eine Foto-Challenge in fünf Gruppen aufgeteilt. Alle Gruppen mussten drei Fotos in der Stadt schießen – eines in Temple Bar, eines mit der Statue einer Weltkugel im Trinity College und eines mit einer beliebigen Statue in der Stadt. Wir hatten knapp drei Stunden Zeit, um die Stadt und vor allem ihre Geschäfte zu erkunden. Um 16 Uhr trafen wir uns beim Trinity College und stiegen wieder in den Bus, wo die Ergebnisse der Fotochallenge ausgewertet wurden. Die Gruppe mit den besten Fotos gewann einen Preis: Sticker, Plektra, Fahnen etc. Für die anderen Gruppen gab es etwas Cadbury‘s Schokolade -wohl eine der beliebtesten Schokoladensorten -  als Trostpreis.

Tag 5 – Cahir, Tinwhistle und das Meer

Am fünften Tag stand eine Wanderung am Meer auf dem Programm. Leider regnete es wieder einmal und wir fürchteten, gar nicht ans Meer fahren zu können. So machten wir uns zuerst auf den Weg nach Cahir, einem kleinen Ort, der vor allem für das Schloss Cahir Castle bekannt ist. Dort stellten wir uns wieder einer Fotochallenge: Wer das beste Foto eines Reihers und das kreativste Gruppenbild schoss, gewann einen Preis. So verbrachten wir circa 45 Minuten im Ort, bevor es weiter ging zu unserem Tin Whistle Unterricht. Wir wussten nicht, was uns erwarten würde, als wir im Musikraum unserer Tin Whistle Lehrerin ankamen und sofort eine Tin Whistle in die Hand gedrückt bekamen. Unter Tin Whistle versteht man eine blecherne Flöte, die vor allem in der traditionellen irischen Musik verwendet wird. Aber wer hätte gedacht, dass wir nach nur einer Einheit ein Lied auf der Tin Whistle spielen könnten? Am Ende der Stunde konnten wir das traditionelle irische Lied „Oró Sé do Bheatha 'Bhailenicht“ nicht nur spielen, sondern auch singen, und ja, Aussprache und Schreibweise könnten nicht weiter voneinander entfernt sein in der irischen Sprache. Zusätzlich lernten wir noch „tilting“, eine Art Sprechgesang. Gut gelaunt und jeder mit einer Flöte im Gepäck machten wir uns auf den Weg zurück zum Bus und hofften inständig, dass es nicht regnen würde, damit wir auch ans Meer fahren können. Und manchmal muss man im Leben auch einfach Glück haben! Als wir am Waterford Greenway ankamen, kam plötzlich die Sonne heraus und wir hatten bei unserem circa einstündigen Spaziergang strahlend blauen Himmel, nur unterbrochen durch einen kurzen Regenguss. So spazierten wir Tin Whistle spielend die Küste entlang, bis wir schließlich an den Strand kamen, wo wir die Sonne und das kalte Wasser des Atlantiks genossen. Zuhause angekommen, wartete auf manche von uns noch ein spannendes Abendprogramm, da manche mit ihren Gasteltern die Veranstaltung „Tipp’s got Talent“ besuchten und ganz in die irische Kultur eintauchen konnten.

Tag 6 und 7: Sprachunterricht, Gaelic Football, Hurling und Good-bye Party

Samstag war der letzte volle Tag unserer Reise, jedoch war noch niemand bereit, schon wieder heimzufahren. Als Erstes stand Englischunterricht auf dem Programm. In vier Stunden übten wir uns weiter darin, unsere Kommunikation und unser flüssiges Sprechen zu verbessern. Nach einer Jausenpause machten wir uns auf den Weg zum Sportplatz, um zwei typisch irische Sportarten auszuprobieren: Gaelic Football und Hurling. Ersteres ist eine Mischung aus Fußball und Basketball. Hurling wird mit einem hölzernen Schläger und einem kleinen Ball, Sliotar genannt, gespielt. Wir fanden uns ziemlich schnell in die Spiele ein und hatten riesigen Spaß. Etwas erschöpft, aber auch gut gelaunt wurden wir schließlich von unseren Gasteltern abgeholt und hatten Zeit, unsere Koffer zu packen. Der allerletzte Programmpunkt der Reise war eine Good-bye Party in einem Pub in Tipperary. Mit Pizza und Süßigkeiten, guter Musik & lustigen Tänzen war der Abschied nur noch halb so schwer und so sangen und aßen wir bis 24 Uhr, bevor uns schließlich der Reisebus abholte und zum Flughafen nach Dublin brachte, von wo aus wir mit unzähligen einzigartigen, unvergesslichen und wunderschönen Erinnerungen im Gepäck unsere Heimreise antraten.

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•Zuletzt aktualisiert am ••Freitag•, den 12. •Oktober• 2018 um 07:48 Uhr••  

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